Babybedenkzeit

Im Jahrgang 9 findet vom 03.07.-07.07.17 das Projekt Babybedenkzeit / Elternpraktikum statt.

Im Rahmen der Berufsfelderkundung und des dreiwöchigen Praktikums konnten unsere Schülerinnen und Schüler schon einige Berufe ausprobieren, jedoch gab es bisher kein Praktikum, das die Jugendlichen Tag und Nacht darauf vorbereitet Eltern zu sein.

Im Rahmen des Projektes Babybedenkzeit haben nun neun Schülerinnen und ein Schüler aus dem Jahrgang 9 die Gelegenheit genutzt, sich als Eltern zu erproben.

Dabei bekommen sie nicht nur einen Einblick darin, was es heißt Eltern zu sein, sondern erhalten viele wissenswerte Informationen über die Aufgaben und Pflichten von Eltern sowie praktische Hinweise und Tipps zur Säuglingspflege. Durchgeführt wird das Projekt von Frau Tonja Behling, die aber zeitweise auch Unterstützung von Kollegen, wie z.B. der Hebamme Bettina Bremer, erhält.

Die Teilnehmer haben am Montag nach einer Einführungsphase (meist zu zweit) ein „eigenes Baby“ erhalten. Dieser RealCare Babysimulator besitzt lebensechte Funktionen. Das Verhalten dieser Puppen ist dem echter Babys nachempfunden programmiert und hält die Jugendlichen rund um die Uhr auf Trab. Das Baby kann schreien, ein Bäuerchen machen, husten und zufriedene Laute von sich geben. Aber es muss auch gefüttert, gewiegt und gewickelt werden. Das Köpfchen ist ebenfalls sehr sensibel und bei falscher Behandlung kann es dazu führen, dass das Baby sehr laut zu schreien beginnt. Je nach Bedürfnis meldet sich der Babysimulator und die Teilnehmer autorisieren sich mit einem elektronischen Armband. Danach werden die Bedürfnisse des Babys gestillt. Als Zubehör werden eine Flasche und zwei Windeln beigegeben, die ebenfalls mit einem Chip zur Erkennung ausgestattet sind. Somit bleibt es den Teilnehmern immerhin erspart, echt Nahrung zuzubereiten oder dem Duft echter, voller Windeln ausgesetzt zu sein.

Das Geschlecht blieb bis zur Aushändigung am Mittag noch geheim. Dann endlich wurden die Babys freudig und gespannt von Frau Behling und Frau Bremer an die Teilnehmer überreicht. Diese mussten sich im Vorfeld bereits auf einen Namen einigen und eine Ausstattung Babyzubehör mitbringen.

Das Seminar dauert von Montag-Freitag täglich von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr. Danach nehmen die Teilnehmer das „Baby“ wieder mit nach Hause und sind rund um die Uhr für die Betreuung verantwortlich – wie bei einem echten Baby eben.

 

 

Känguru-Wettbewerb

Mathematik einmal anders….

…auch dieses Jahr haben wir wieder erfolgreich am Känguru-Wettbewerb teilgenommen. Bei diesem Mathematikwettbewerb steht das logische Denken zur Lösung kniffeliger Aufgaben im Vordergrund.

Mitmach-Aktion Helfende Hände

Mitmach-Aktion Helfende Hände

Vielen Millionen Kindern auf dieser Welt fehlt es an Nahrung, Sicherheit und Hoffnung.

Die Schülerinnen und Schüler aus dem Kurs Katholische Religion im Jahrgang 8 der Sekundarschule Engelskirchen befassen sich im Unterricht zur Zeit mit dem Thema „Organisierte Nächstenliebe“. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ , lautet eine berühmte Redewendung vom Kinderbuchautor Erich Kästner. Somit haben es sich die Schülerinnen und Schüler zum Anlass gemacht, selber tatkräftig zu werden.

Mit Blick auf die aktuelle akute Ernährungs- und Hungerkrise, möchten wir durch die Aktion „Helfende Hände“ des Kindermissionswerkes Sternsinger Wünsche für die Kinder dieser Welt zum Ausdruck bringen. Zu bestaunen gibt es diese unter diesem Link.

Weitere kleine Projekte und Aktionen, z.B. eine kleine Spendenaktion im Rahmen des Unterrichts, sind in Planung.

Projektwoche Jahrgang 5

In der Projektwoche des 5. Jahrgangs drehte sich alles um das Thema „Müll“. Angefangen mit einem Stationenlernen wurden alle durch den spielerischen Weg zu wahren Müllexperten. Recycling, Deponie und Mülltrennung sind nun keine Fremdwörter mehr. Was mit unserem Müll passiert und dass nicht alles, was weggeworfen wird, auch wirklich Abfall ist, durften die Schülerinnen und Schüler bei dem Besuch des Exkursionsortes Metabolon erfahren. Der dritte Tag der Projektwoche stand unter dem Motto „Upcycling“. Begeistert gestalteten alle aus vermeintlichem Müll wieder etwas Nützliches – aus Tertra Paks wurden Geldbörsen oder Vogelfutterstellen, aus Plastikflaschen Sparschweine. Ausgestattet mit großen Müllbeuteln zogen am nächsten Tag alle Klassen durch Ründeroth und Umgebung. „Es hat Spaß gemacht, etwas für unsere Umwelt zu tun“, fassten einige Schüler die Müllsammelaktion zusammen. „Unglaublich was Menschen in den Wald werfen! Wir haben sogar eine alte Reisetasche gefunden“, berichtete ein Schüler der Klasse 5c. Eine gelungene Projektwoche endete mit der Frage „Wie können wir Müll zukünftig vermeiden?“. Hier gingen alle mit einer bunt gestalteten Stofftasche und viel neuem Wissen nach Hause. Hier finden Sie den Link zum Artikel auf der Homepage von :metabolon.

Projektwoche Jahrgang 6

Im Rahmen der Projektwoche haben sich Schüler des 6. Schuljahres mit der Frage beschäftigt wo unser Fleisch herkommt und zu welchem Preis es hergestellt wird. Wir haben einen Demeter zertifizierten BioHof besucht und uns berichten lassen, was den Landwirt bewogen hat seinen Hof vom konventionellen auf oekologischen Landbau umzustellen. Wir wissen jetzt worin die Vorteile der muttergebundenen Kälberaufzucht bestehen und warum das Problem der Bullenkälber noch immer nicht gelöst werden kann. Wir haben auch viel über Hühner erfahren, über die Freiland- Boden- und Kleingruppenhaltung, wir haben das Hybridhuhn und das Kombihuhn kennengelernt und wissen was es heißt auf kleinstem Raum in 30 Tagen zu Schlachtreife gebracht zu werden. Bei all dem haben wir auch bedacht, welchen Folgen unser Fleischkonsum für die Menschen anderer Länder hat, wie Tierfutter produziert wird und was der Sojaanbau in Brasilien oder Thailand für den Regenwald bedeutet, warum der  Export unserer „Fleischabfälle“ (denn wir essen vorzugsweise nur die Brust eines Hähnchens) die afrikanischen Märkte zerstört und den einheimischen Bauern die Lebensgrundlage nimmt. Aber wir wissen jetzt auch, dass es auch anders geht.  Cleverer Landwirte zeigten uns,dass es den Tieren gut gehen kann und wir auf unser geliebtes Stück Fleisch nicht verzichten müssen. (Le)

Seminar Suchtprävention

Das Thema Sucht ist komplex und begegnet Erwachsenen wie Jugendlichen im Alltag in unterschiedlichsten Formen und Ausprägungen. Was genau ist eine Sucht? Ab wann befindet man sich in einer Abhängigkeit? Welche Faktoren begünstigen Sucht und wie kann man sich schützen, um gar nicht erst abhängig zu werden? Zu diesen Fragen hat das AWO-Jugendzentrum zusammen mit der Schulsozialarbeiterin, Birgit Dobberstein, ein  Seminar für Schülerinnen und Schüler der Stufe 7 der Sekundarschule Engelskirchen konzipiert und durchgeführt. Teilgenommen haben insgesamt 54 Schüler, die sich in den Räumen des Jugendzentrums aktiv mit dem Thema auseinander gesetzt haben. In Einzelarbeit, Kleingruppen und im Plenum bekamen die Jugendlichen verschiedene Möglichkeiten zu lernen und sich selber einzubringen. Vor allem letzteres ist gut gelungen, da der Aggerstrand ein außerschulischer Lernort war, in dem sich die Kids frei bewegen konnten. So nutzten einige Schüler den geschützten Raum, um von eigenen Erfahrungen zu berichten. Ganz nebenbei haben sie damit anderen Kindern etwas mit auf den Weg gegeben. Es war schön zu erleben, wie lebendig die Jugendlichen das Seminar mitgestaltet haben. Ein Lob an Alle, die dabei waren!