Den Auftakt der diesjährigen Streuobsternte machten die neuen AG-Teilnehmerinnen und AG-Teilnehmer aus den Jahrgängen 5 bis 7. Für viele von ihnen war es der erste Besuch auf der schuleigenen Streuobstwiese. Entsprechend groß waren die Neugier und die Lust, gleich mit anzupacken.
Zunächst wurden die verschiedenen Apfel- und Birnensorten ausgiebig probiert. Nach einer Sicherheitsbelehrung zum Umgang mit herabfallendem Obst 😉 begann die eigentliche Ernte: Es wurde gepflückt, geschüttelt, aufgelesen und gesammelt. Mit viel Spaß und Energie arbeiteten die jungen Obsternterinnen und Obsternter Hand in Hand und füllten zahlreiche Säcke mit Äpfeln. Projektleiter Jens Herrmann freute sich besonders über das große Interesse an den verschiedenen Sorten – und darüber, dass sich klare Geschmacksfavoriten herauskristallisierten.
Auch die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 10 aus dem Bereich „Schüler für Schule“ packten wieder tatkräftig mit an. Sie schüttelten Bäume, sammelten Obst und verluden die schweren Jutesäcke auf den Anhänger. Ihre Hilfe war besonders gefragt, als sich Kisten und Säcke immer weiter füllten.
Am Dienstag kamen noch einmal 680 Kilogramm Birnen zusammen. Insgesamt wurden an drei Tagen 2.169 Kilogramm Äpfel geerntet, die zum größten Teil von der Kelterei Weber zu unserem köstlichen Apfelsaft veredelt werden. Die Hauswirtschaftskurse der Schule verarbeiten die Früchte auch wieder zu Saft, Chips, Gelee und Kompott. Beim diesjährigen Christkindmarkt können die Produkte probiert und erworben werden. Sie sind außerdem über das Sekretariat und die Schülergenossenschaft der Schule erhältlich.
Besonders gefreut haben wir uns erneut über die Unterstützung des Technischen Betriebshofs Engelskirchen-Lindlar, der uns ein Gespann für den Abtransport der Ernte und der Materialien zur Verfügung stellte. Vielen Dank! Auch eine Abordnung der Kreissparkasse Köln half bei der Apfelernte mit – obwohl die von ihr im vergangenen Winter mit den Schülern gepflanzten Bäume noch keine Früchte trugen.
Die Ernte 2026 zeigt einmal mehr, wie wertvoll die Streuobstwiese als Lern- und Erlebnisort für unsere Schülerinnen und Schüler ist. Hier werden regionale Obstsorten erhalten und zugleich Gemeinschaft, Verantwortungsbewusstsein und praktisches Lernen in der Natur gefördert.
Vielen Dank an alle Schülerinnen und Schüler sowie an alle Unterstützerinnen und Unterstützer für ihren Einsatz auf unserer Streuobstwiese!






































































