„Alles fließt“ – Wasser mal anders

Im Rahmen der diesjährigen Projektwochen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 mit dem Thema „Wasser“.
Direkt zu Beginn durfte die erste Klasse handwerklich tätig werden und selbstfahrende Bötchen bauen. Parallel dazu lernte die zweite Klasse etwas über den Kreislauf des Wassers und den Kampf ums Trinkwasser. Am zweiten Tag wurden die Gruppen getauscht.
Mit großen Engagement wurde gefeilt, gesägt, geschliffen, gebohrt, gemalt und es entstanden wunderbar eigene, sehr kreative Boote, die nicht nur handwerklich gut umgesetzt sondern auch mit viel Liebe zum Detail verschönert wurden.
Weiter ging es dann mit vielen kleinen Experimenten rund um das Thema Wasser. Die Forscherinnen und Forscher der Stufe 7 gingen Fragen nach wie „Wieso versinkt eine Kugel Knete, ein Boot aus Knete mit demselben Gewicht aber nicht? Und wie funktioniert das gleich mit dem Salz und dem Eiswürfel? Wird Wasser von Energie angezogen? Und wie bekomme ich ein selbstfahrendes Boot mit Seife hin?“ Diese und viele weitere Fragen konnten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Experimenten beantworten. Dann hieß es „Film ab!“, denn die Ergebnisse wurden in kurzen, selbst produzierten Erklärvideos festgehalten.
Im Anschluss an die Experimente bekamen beide Klassen hintereinander Besuch von Robin Pätz vom Aggerverband, der den Schülerinnen und Schülern viel Wissenswertes über unser Abwasser mit auf den Weg gab. Auch im Hinblick auf mögliche Berufswünsche hatte Herr Pätz einige interessante Informationen im Gepäck.
Am letzten Tag der Projektarbeit zum Thema Wasser besuchte die Jahrgangsstufe 7 die Kläranlage in Ründeroth und lernte in knapp 1,5 Stunden vieles darüber, was ins Abwasser gehört (und was nicht), wie Bakterien nützlich eingesetzt werden können, was ein Faulturm ist und ob man das Wasser aus der Kläranlage trinken kann.

Zurück in der Schule präsentierten die Schülerinnen und Schüler zum Abschluss die Erklärvideos vom Vortag, die allesamt kreativ umgesetzt, geschnitten und sehr individuell gestaltet waren. Gut gemacht!

Insgesamt war es für alle Beteiligten eine sehr lehrreiche und gelungene Projektwoche – vor allem dank Schülerinnen und Schüler, die sowohl bei den Booten als auch bei den Experimenten & Videos viele tolle, eigene Ideen entwickelt und umgesetzt haben.

 

Eine Auszeichnung – unsere Streuobstwiese trägt zusätzliche Früchte

Vor zwei Jahren übernahm die Sekundarschule im Walbachtal die Patenschaft über die Bellingrother Streuobstwiese. In dieser Zeit ist sehr viel passiert. Das Areal bekam einen neuen Weidezaun inklusive Wildsicherung und die 170 Obstbäume wurden beschnitten. Seit 2022 findet eine Beweidung mit Rindern und Schafen statt.

Das Ergebnis lässt sich sehen, 2 Tonnen geerntete Äpfel, mehrere hundert Liter naturtrüben Apfelsaft aus „eigener“ Produktion, der in der Schule durch die Schülergenossenschaft verkauft wird und zahlreiche Kooperationen, die die Schule mit unterschiedlichen Akteuren aus Gemeinde, Politik, Wirtschaft und Vereinen stärker vernetzt. An dieser Stelle dürfen unsere Schülerinnen und Schüler nicht vergessen werden, die zusammen unter Anleitung von Jens Hermann dem betreuenden Lehrer und Hauptideengeber die Streuobstwiese zum gegenwärtigen Glanz gebracht haben. Durch ihren Einsatz auf und für die Wiese erleben sie nicht nur viele Glücksmomente, sondern erhalten einen neuen Zugang zu der ihre Heimat umliegenden Natur. Ihre Arbeit trägt auch dazu bei, die Bellingrother Streuobstwiese als einen einzigartigen Naturraum und als Biotop zu schützen, zu erhalten und weiterentwickeln.

Diese Arbeit wurde am Freitag, den 24. März durch den Landesverband des NABU NRW gewürdigt, indem er uns dem bundesweit einmaligen Projekt den Preis „Vorbildlicher Streuobstbestand“ verlieh. Den Preis nahmen die Schulleiterin Claudia Lengen-Mertel und der Projektleiter Jens Herrmann in Anwesenheit zahlreicher Gäste und Unterstützer des Projekts entgegen. Die Zeremonie fand auf der Streuobstwiese statt und wurde durch vielfältige Mitmachaktionen für unsere Schülerschaft, die durch die Kooperationspartner organisiert wurden, begleitet.

Bunte Impressionen sind im YouTube-Video sowie den Fotos zu sehen.

Tierisch gute Techniker

Eine junge Technik AG an der Schule im Walbachtal wird „Tierisch“ aktiv. Unter einer großen Auswahl von Lieblingstieren suchten sich Schülerinnen und Schüler – vornehmlich aus der Jahrgangsstufe 5 – ihre persönlichen Lieblingstiere aus. Die Auswahl war bunt. Vom flinken Eichhörnchen über die weise Eule bis zum gefährlichen Krokodil fanden sich noch eine Reihe weiterer Tiere in der Gunst der Kinder. Dann ging es ans Bauplan lesen. Verwirklicht wurden die tierischen Baupläne dann mit Hilfe des Techniklehrers Herr Gerwing. Nach der Fertigstellung wurde es dann „Humorvoll , Nachdenklich und Inspirativ“. Mit Gedichten und Versen wurde jedes einzelne Tier vorgestellt. Die Bilderreihe geben einen kleinen Einblick. Viel lehrreichen Spass.

Leselust! Ran an die Bücher!

Weiberfastnacht konnten wir Emilia Bosbach aus der Klasse 6c gratulieren: Beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs machte sie den dritten Platz! Drei Stunden dauerte der Wettbewerb in der Halle 32 vor großem Publikum. Die 21 Teilnehmer:innen durften jeweils drei Zuschauer mitbringen. Emilia hatte einen Glücksbringer ihrer Klasse dabei und wusste, dass alle ihr die Daumen drückten. Aber aufregend war es trotzdem! Der dritte Platz ist ein toller Erfolg – und der ganze Tag sicher eine Erinnerung für das ganze Leben.

Aschermittwoch ging es gleich weiter: Mit Hilfe des Fördervereins konnte die Bücherei neue Bücher anschaffen. Wie immer wurden viele Wünsche der Schülerinnen und Schüler erfüllt, die sich gleich in die neue Lektüre vertieften. Ein herzlicher Dank an den Förderverein!