Trotz Schnee und Matsch – wir pflanzen Zukunft!

Mitte Februar. Zwei Grad. Restschnee. Matsch.
Beste Bedingungen für einen Ausflug?
Für uns: Ja! Denn die beste Zeit, Obstbäume zu pflanzen, war vor 20 Jahren und die zweitbeste Zeit ist HEUTE in unserem Fall Ende Februar.

Junge Schüler treffen „erwachsene Schüler“

Am 20. Februar griffen zehn Schülerinnen und Schüler unserer Schule gemeinsam mit dreizehn Firmenkundenberaterinnen und -beratern der Kreissparkasse Köln zu Hacke und Spaten.

Die Idee entstand aus einer Nachhaltigkeits-Fortbildung. Über 400 Mitarbeitende hatten zuvor das Zertifikatsprogramm „Sustainable Finance“ der Sparkassenakademie NRW absolviert. Zum Abschluss wollten sie Nachhaltigkeit nicht nur besprechen, sondern konkret umsetzen – und unterstützten deshalb unser Streuobstwiesenprojekt.

Das Motto des Tages: Junge Schüler treffen erwachsene Schüler.

Obstbäume – mit Bedacht ausgewählt

Gepflanzt wurden Apfel- und Birnbäume – sorgfältig ausgewählte, robuste alte Sorten, die gut zu unserer Wiese passen und einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt leisten.

  • Apfelsorten: Berlepsch, Rheinische Schafsnase
  • Birnensorten: Sommerblutbirne, Winterblutbirne

Die Auswahl erfolgte in Abstimmung mit der Biologischen Station Oberberg. Alte Sorten sind häufig widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten und bieten zahlreichen Insekten- und Tierarten Lebensraum.

Unsere Streuobstwiese ist mehr als ein Schulprojekt. Sie ist ein Lernort, ein Beitrag zum Naturschutz und gelebte Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Oder, wie wir nun wissen: Die beste Zeit ist der 20. Februar 😉!