Neues vom Engel der Kulturen

Fast alle unsere Schülerinnen und Schüler haben sich zu einem respektvollen Miteinander der verschiedenen Kulturen verpflichtet und dieses mit ihrer Unterschrift bestätigt. Dabei haben sie noch ausreichend Platz gelassen für die kommenden Jahrgänge der Sekundarschule Engelskirchen. So werden auch diese Schüler Gelegenheit habe, mit ihrer Unterschrift ein Zeichen für ein Zusammenleben in Gleichberechtigung und friedlicher Verbundenheit zu setzten. Aufgehängt in dem von den Schülern und Schülerinnen stark frequentierten Pausenraum erinnert der Engel der Kulturen sie daran, dass nun den Worten Taten folgen und ein Bekenntnis gelebt werden will.

 

Termine Berufsberatung

An folgenden Terminen können Schüler und Schülerinnen der Klassen 9 und 10 zur Berufsberatung:

  • 18.05.2018
  • 06.07.2018

Eltern können unseren Berufsberater Herrn Nedell beim Elternsprechtag (Do. 03.05.2018) sprechen.
E-Mail: michael.nedell@arbeitsagentur.de

Termine können bei der Klassenleitung und beim Stubo vereinbart werden.

„Wenn du etwas wissen willst, dann frage einen Erfahrenen und keinen Gelehrten“

 

Unter diesem Motto machte sich die Klasse 8b an ihrem ersten Tag nach den Osterferien auf den Weg nach Bielstein um sich erneut mit dem Thema Sucht auseinanderzusetzen, diesmal aber unter dem Aspekt der Selbsthilfe. Schon im Vorfeld wurde deutlich , dass unsere Schülerinnen und Schüler ihren Lebensalltag im Spannungsfeld von sozialen Netzwerken, Computerspielen und Fernsehserien durchaus kritisch zu sehen bereit sind.

In Bielstein trafen sie dann auf Exuser und familiär Betroffene. Deren Glaubwürdigkeit ermöglichte auch unseren Schülerinnen und Schülern erstaunlich persönliche Fragen zur Sprache zu bringen.

Ein raumhoher Baum regte an sich mit den vielen Erscheinungsformen von Suchterkrankungen auseinanderzusetzen. Andere Stationen zeigten, dass weit mehr Menschen von Süchten betroffen sind als von  den Schülerinnen und Schülern bisher angenommen und wie das Denken, Handeln und Fühlen von der Krankheit betroffen wird. Auch der Teufelskreis der Co-Abhängigkeit kam zur Sprache und wie Süchte sich verlagern können und so zu komplexen Systemen einer Mehrfachsucht anwachsen.

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, die der eine oder andere Schüler durchaus nachdenklich verlassen hat.

Propheten rütteln Schüler und Schülerinnen auf

In einem stimmungs- und phantasievollen Bußgottesdienst mussten sich die Schüler und Schülerinnen der Sekundarschule an ihrem letzten Schultag vor den Osterferien von Propheten ins Gewissen reden lassen. Das Evangelium  von den schlafenden Jüngern im Garten Gethsemane wurde mit vielen Kissen aus unserem Ruheraum und äußerst verschlafenden Schülern  in Scene gesetzt. Die prophetischen Texte waren teils biblisch, teils von den Schülern selbst erarbeitet und an aktuelle Gegebenheiten angelehnt. Bemerkenswert waren die rhetorischen Fähigkeiten der Schüler: Mit ihren Ansprachen die volle Aufmerksamkeit der Zuhörer zu wecken haben sie mit einem Sprechtraining, welches alle Schüler des Religionsunterrichts absolvieren, erfolgreich gelernt. Gottesdienst einmal anders und von Schülern und Schülerinnen über weite Strecken selbstständig gestaltet.

Völkerballturnier

Eine willkommene Unterbrechung des Schulalltags bildete das Völkerballturnier der Jahrgänge 5-8. Der Einsatz aller Klassen im Kampf um den Titel war bemerkenswert. Immer wieder angefeuert von lautstarken Unterstützerteams kämpften die Klassen leidenschaftlich um den Pokal. Dieser ging im 5/6. Jahrgang an die 6c und im 7/8. Jg an die 7b. Wir gratulieren allen Siegern herzlich.

Meine Nachbarn – Rinder und Hühner

Die 6a war die erste der drei Klassen des 6er Jahrgangs, die sich im Rahmen der Projektwoche auf den Weg machte, regionale und ökologisch wirtschaftende Bauernhöfe zu erkunden. Wir mussten dazu nicht weit fahren. Nur fünf Haltestellen von unserer Schule entfernt gibt es den Klosterhof Bünghausen.  Schon von weitem wurden wir von den Bergschafen  laut blökend begrüßt. Und das war auch unsere erste Herausforderung: alleine, ohne zu sprechen den großen Laufstall und die Umgebung erkunden, manchmal stehen bleiben, die Augen schließen und nur hören  und die Eindrücke auf mich wirken lassen.

Später ging es dann ausführlich um die Haltung des Roten Höhenviehs.  Bauer „Pedder“Schmidt und seine Frau Susanne Schulte erklärten uns ausführlich, was es heißt, Rinder artgerecht zu halten. Wir fragten  uns, wo das Fleisch, das wir täglich auf dem Teller haben, denn herkommt, wie diese Tiere gelebt haben und welchen Preis es hat Fleisch von Tieren zu essen, von denen wir wissen, dass sie ein gutes Leben gehabt haben.

Das wurde auch im zweiten Teil unserer Erkundung deutlich:  wie werden auf dem Klosterhof Hühner gehalten und vermarktet. Wir lernten das Zweinutzungshuhn kennen. Kein männliches Küken wird hier unmittelbar nach dem Schlüpfen getötet, weil es keine Eier legen kann und damit nutzlos ist. Fr. Schulte: „Wir setzen gezielt LesBleues-Hühner ein, so heißen die Bresse-Hühner in Deutschland. Dies ist ein Zweinutzungshuhn , das weniger Eier legt, dafür mehr frisst und somit als Hahn schwerer wird als die Brüderhähne der Hochleistungslegehennen. Dadurch werden Eier und Fleisch zwar teurer, aber wir wollten eben keine übliche Hühnerhaltung – und schon gar nicht im großen Stile. Unsere Hühner können fliegen, picken Regenwürmer vom Boden, nehmen ganz entspannt ihr Staubbad unter den Obstbäumen und führen so ein wirklich tiergerechtes Leben.“

Auch hier bewahrheitet sich der kluge Satz: Weniger ist oft mehr. So haben wir uns am Ende des Tages auch noch als Philosophen betätigt.